Sonntag, 21. August 2022

Tag 6

Hallo Zusammen!

Auch am Sonntag gibt‘s natürlich einen neuen Blogeintrag mit den aufregenden Neuigkeiten aus Monfalcone. Wir hatten heute sogar Besuch von der Polizia!

Aber eins nach dem andern. Gestern Abend haben wir das Küchenzelt wie vereinbart an die EJ Altdorf übergeben die ihre Sommerfreizeit gleich im Nachbarcamp veranstalten. Bisher haben wir die Altdorfer mit versorgt, jetzt kommen wir in den Genuss der „Vollverpflegung“.

Wir mussten heute also kein Frühstück vorbereiten sondern konnten uns um kurz nach 9 am Buffet bedienen. Ich muss schon sagen: Das ist eine komfortable Sache, während es keinen großen Unterschied macht ob man nun für 40 oder 80 Leute kocht.

Nachdem wir uns also gestärkt hatten ging es mal wieder an den Strand wo wir zunächst einmal einen ausreichend großen freien Platz suchen mussten um ein Spielfeld abzustecken. Auf einer Fläche von ca. 8x8m entstand so unser Spielfeld, das durch gespannte Schnüre in 10x10 Quadrate unterteilt war. Aufgeteilt in 5 Teams bekamen unsere Teilnehmer reihum Karten zugelost auf denen jeweils der „Bauplan“ für den Teil einer Burg abgebildet war. Für dieses „Burgstück“ suchte man sich dann ein freies Quadrat, um dort das entsprechende Teilstück der Burg nachzubauen. So entstanden in Carcassonne-Manier nach und nach immer größere Sandburgen mit meterlangen Mauern, Straßen, Klöstern und so weiter.

Wir waren also fröhlich am Sandburgen bauen als auf einmal zwei Polizisten am Strand auftauchten. Irgendwann war offensichtlich, dass die beiden nach uns suchten, auch wenn nicht ganz klar war warum. Offensichtlich hatte sich jemand beschwert, weil wir zu viel Platz beansprucht haben. Wir haben dem Polizistenpaar also mal erklärt wie das ganze funktioniert und was wir da machen. Offensichtlich fanden sie das ganz witzig, auch das Argument, dass 8x8m für 40 Leute pro Person weniger ist, als sonst ein übliches Strandhandtuch beansprucht war schwer zu entkräften. Der „Gute Cop“ war damit eigentlich zufrieden, aber seine Kollegen musste irgendwie noch was los werden und hat deshalb die Stolpergefahr durch die Schnüre als unzulässig erkannt. Das fand nun auch der jüngere Polizist ein bisschen lächerlich, aber um nicht unverrichteter Dinge wieder abziehen zu müssen (was blöd ausgesehen hätte) haben wir eben die Schnüre wieder eingerollt. Immer wieder mal was neues.

Den Nachmittag haben wir recht faul verlebt. Die größte Aufgabe war die Vorbereitung für den Gottesdienst. Ansonsten wurden angefangene Taschen fertig genäht, auf der Slackline balanciert oder im Erlebnisbad geschwommen.

Zum Abendessen haben uns die Altdorfer mit einem leckeren Chili versorgt. Anschließend haben wir unseren Gottesdienst gefeiert. Leider nicht wie geplant am Strand, weil es heute Abend noch mal ein bisschen geregnet hat, sondern in unserem Essenzelt. Schön war es trotzdem.

Langsam kehrt Ruhe ein in den Zelten und wir machen uns auch langsam auf den Weg ins Bett.

Bis Morgen,

Christoph













 

 

 

4 Kommentare:

  1. Hey ihr Lieben!
    Da wir einigen hier sicher wohlbekannt sind, erstmal ein fröhliches "Lörres" in die Runde, auch wenn außer uns vermutlich keiner darüber lachen kann. Dass die Polizei bei euch am Strand war, glauben wir gerne, aber wir bezweifeln stark, dass sie hinter den zu hoch gespannten Schnüren her waren und nicht hinter zwei Campteilnehmerinnen, von denen eine eine Diebin ist. Unter euch befindet sich jemand, der sämtliche Sonnencreme- & Shampoobestände aus dem ulrichschen Domizil geraubt hat, was ihre große Schwester in ihrem Urlaub vor einige Herausforderungen stellte. Wir warnen daher Svenja, auf ihre Sachen aufzupassen, da sie ja dazu neigt, von nahestehenden Personen beklaut zu werden (Nagellackentferner und Adidas-Hose, die in Köln liegen).
    Dennoch sind wir natürlich stolz, dass unsere Tradition, beim Campingplatz-Tauschspiel mit Menschen zu handeln, durch unsere Jüngsten aufrechterhalten wird.
    Beim Anblick all der schönen Bilder sind wir ganz nostalgisch geworden und wünschen allen Betreuern und Teilnehmenden noch eine wunderschöne Zeit. Allen, die uns kennen und auch denen, die das Pech haben, es nicht zu tun, senden wir die besten Grüße und hoffen, dass diese Freizeit für euch so unvergesslich wird wie die Freizeiten, an denen wir teilgenommen haben.
    Liebe liebe Grüße von Anni und Jule aus Balcelona :)

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  2. Ich kann drüber lachen (weird flex).
    Ich bin eher der Meinung dass die Polizisten zum Schutz der Strandgäste vor den in der Region heimischen und verbreiteten Zückrschlänglis schützen wollten.
    Ich nehme mal an, die Schnüre sahen den Zückrschlänglis zu ähnlich und durch das Entfernen sollte eine Abschreckung der anderen Strandgäste verhindert werden.
    Ich werde das bei Gelegenheit mal gutachtlich Prüfen.

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  3. Beamte im Vollzugsdienst sind schon seltsam (woher ich das wohl weiß).
    Ich an eurer Stelle (wenn ich ihr wäre, wäre ich trotzdem lieber ich), würde hier ganz klar eine Verfassungsbeschwerde formulieren.
    Das Entfernen der Schnüre stellt ganz klar eine Einschränkung ferner eine Verletzung des in §2 GG formulierten Rechts auf freie Entfaltung der Persönlichkeit sowie der in §13 GG festgelegten Unverletzlichkeit der Wohnung dar.
    Zwar kenn ich mich mit italienischen Recht nicht aus, so teilen wir jedoch als EU-Mitgliedsstaaten mit Italien die selben Werte bzw. Grundrechte.
    Deshalb hättet ihr mit der Beschwerde mit Sicherheit erfolg und könntet Schadensersatz fordern und so eine weitere Woche Italienurlaub finanzieren.
    Als euer rechtlicher Berater verlange ich ein winziges Honorar von knappen 15% des Schadensersatzes (nicht verhandelbar).

    Genießt die Zeit und besteht auf euer Recht,
    euer Simon

    P.S.: Schön zu sehen dass die Tradition des Top oder Flop weiterhin Anwendung findet. Ich hoffe mal ihr habt das wunderbare Mörderspiel nicht vergessen! Ansonsten ernenne ich hiermit Max (dank mir später) zum fachlochen Leiter des Mörderspiels.
    Sollte das Mörderspiel schon in vollem Gange sein, kannst du dich ja weiter auf die Suche nach Fegelein konzentrieren. :)

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  4. Was habt ihr für Abenteuer miteinander gehabt! Ich freue mich, dass die. Stimmung auf der Freizeit beim Team und den Teilnehmer:innen gleichermaßen gut ist.

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