Samstag, 27. August 2022

Ankunftszeit

Zwischenzeitlich sind wir in der Hallertau angekommen. Also werden wir in ungefähr einer Stunde in Mühlhausen am Gemeindehaus sein. Bis um ca. 5.15 Uhr in 92360.  

Vielen dank an alle fleissigen Kommentarschreiber_innen. Es ist immer wieder schön zu erfahren was Zuhause so los ist. 

Bis hoffentlich nächstes Jahr 

Marco

Freitag, 26. August 2022

Tag 11

Halli hallo, als wir gestern Abend alle ins Bett schickten, kam abermals die Frage von der Sonnenaufgangsgang den wunderbaren Sonnenaufgang um 6.00 Uhr am Meer zu bestaunen. Alle machten im Anschluss noch beim Morgensport mit. Vielleicht sollten wir diesen als festen Programmpunkt für die nächsten Freizeiten mit aufnehmen. Dankenswerterweise kaufte Altdorf nur für uns drei Packungen Schokomüsli. Nach dem wir zwangsläufig für einen Tag auf Entzug gesetzt wurden - Müslientzug. Dementsprechend groß war die Nachfrage. Gerade so bekam jeder eine Schüssel ab. Das große Aufräumen folgte im Anschluss. 

In welcher geistigen Umnachtung wir dem Einräumen der Lattenroste und der Matratzen in das Winterquartier zustimmten weiß ich nicht, trotz all der Widrigkeiten. Endgültig ist man ja auch kein Unmensch und dafür hatten wir den Luxus bis zur Abfahrt um 21.00 Uhr im Camp bleiben zu können, da wir die letzte Gruppe waren. So ein Seecontainer in der Sonne mit 80 Lattenrosten zu beladen kommt einem Saunagang mit mehrere Aufgüssen gleich. Pünktlich zum Mittagessen war dann sämtliches Gepäck abfahrbereit in den Zelten aufgebahrt. Zu Mittag verköstigte uns das Küchenteam ein letztes mal mit Tomaten- Mozzarella Platten. Anbei wurde südländisches Weißbrot gereicht, wahlweise mit Mortadella oder Gouda.


Während am Nachmittag ein Teil noch in die Poollandschaft ging räumte ich erst mal noch mein Zelt auf. Da wären wir auch schon bei einer ungünstigen Konstellation. 1. Ein Zelt für sich alleine, 2. direkt neben dem Gruppenzelt. So wurde alles Material was nicht ins Materialzelt gelangte, weil es schnell gehen sollte oder „du bist doch sowieso alleine, da ist noch Platz“, dort zwischengelagert. Schon am 3. Tag fand ich Rumpelkammer treffender als Zelt. Zum Vorschein kam eine Kühlbox, ein Segel von einem Faltboot, ein Campingtisch und anderer Krempel, den ich nicht in meine Reisegepäck mitführte. Ich rate euch allen, wählt ein Zelt etwas abseits wenn euch die Privatsphäre wichtig ist.


Bei einem gemeinsamen Abschiedsrutschen mit Christoph und Iris, die selbst anreisten, und somit uns auch etwas früher verließen, kam ich auf die grandiose Idee mein, laut Hersteller wasserdichtes, Handy zum Fotografieren mit in den Pool zu nehmen. Fazit: die Bilderauswahl ist heute nicht so exklusiv und das Handy reist im Reisbeutel nach Deutschland:( :(. Vielleicht kann ich die Bilder in den nächsten Tagen noch mit euch teilen. Um Trotzdem etwas von dem phänomenalen Wasserparadies zuzeigen machte ich kurz vor Abfahrt noch einpaar Bilder. Auch der Grand Canyon ist mit dabei.

Das Angebot am Nachmittag noch ein letztes mal den Stand zu besuchen stieß auf nicht all zu großen Interesse ( = 0).


Zum Abendessen bestellten wir für alle unserer Teilnehmenden Pizza, dies stieß vor allem beim Tischdienst auf große Begeisterung. Auch wenn es sich zeigte, dass das Zerlegen der Kartons in die Ursprungsform, also möglichst platzsparend, für den ein oder anderen eine kognitive Höchstleistung darstellte ;). Nach dem etwas stressigen Einladen und der immer wiederkehrenden Androhung des Bussfahrers das Übergepäck vor Ort zu lassen (wir haben alles verstaut bekommen) sind wir nun auf dem Heimweg Richtung Deutschland.


Nach aktueller Planung möchte wir morgen um 

ca. 7.00 Uhr in Mühlhausen ankommen. 

Plus minus 2 Stunden ist eine gute Peilung. Je nach dem, wie der Verkehrsengel uns gesonnen ist.

Sobald wir Genaueres wissen, geben wir dies bekannt.


Bis später Marco









Donnerstag, 25. August 2022

Tag 10

Normalerweise beginnt der Blogeintrag mit einem neuen Tag. Heute geht es mit dem Gang zum Strand um 23.00 Uhr los. Ungefähr die Hälfte der Teilnehmenden wollte sich der mehr oder weniger gemütlichen Matratze im Zelt entziehen und diese gegen den Sandstrand tauschen. Unten angekommen suchte sich jeder einen Platz. Nachts hat man immerhin den Vorteil der freien Wahl. Ich sag nur: antizyklisches Verhalten zahlt sich aus. Wie sonst auch, breitet man sein Handtuch aus, legt sich jetzt aber nicht mit der Badehose hin, sondern drapiert seinen Schlafsack darauf. Spätestens jetzt hat jeder ein wenig Sand eingesammelt. So eingemummelt ist das betrachten der Skyline am Horizont oder das umherschweifen des Blickes am Sternenhimmel sehr komfortabel. Man kommt schon ziemlich ins Grübeln über das sein auf unserem Planten beim Blick in die weite der Nacht. So viel nachdenken macht natürlich sehr Müde, weshalb schnell Ruhe einkehrte. Um 3.42 Uhr schaute die Strandschönmachmaschine vorbei. Mit einem Höllenlärm fährt der Bulldog über den Strand und ebnet sämtliche Sandburgen der Besucher vom Vortag ein. Nach der unfreiwilligen Schlafunterbrechung senkten sich die Köpfe abermals auf den Boden zum weiterschlafen. Wer nicht von Mücken geplagt wurde schlief ein. Es ist sowieso ein Wunder wie einen solch fragiles blutsaugendes Insekt trotz der kräftigen Meeresbrise Zielsicher anvisieren kann. 

Um 6.00 Uhr haben uns die ersten Sonnenstrahlen wachgekitzelt. So früh wach, packte jeder wieder seine Sachen um ins Camp zurück zu gehen. Einige legten sich dort nochmal ins Zelt um dort weiter zu schlafen. Für ein paar wenige Fitnessbegeisterte ging es wieder zum Calisthenics Park. 


Da heute schon der vorletzte Tag war, konnte jeder noch mal nach belieben an den Strand oder in den Wasserpark. Gleichzeitig liefen die ersten Vorbereitungen für das Abendprogramm an - Theaterabend. In Kleingruppen sollten sich die Teilnehmenden in Eigenregie entweder eigene Beiträge überlegen alternativ gab es römische Sagen als Inspiration. Mittags gab es die Reste vom Galadinner und das Tiramisu ergänzend wurde eine Ingwer-Karotten Suppe kredenzt. 


Auch am Nachmittag wurde nachmal ausgiebig geplanscht. Andere trafen sich schon zum Proben der Darbietungen für den Abend. Zum Abendessen gab es dann Wraps mit Falafeln. Das Abendprogramm bot eine abwechslungsreiche Auswahl der verschiedensten Inhalte. Mit Zauberwürfelbeschwörungen, einem Rückblick über die Freizeit wie auch einer Zaubershow war für jeden etwas dabei. Laut einer Abstimmung ist unser diesjähriges Freizeitwort: "Schweig". Irgend wie bürgerte es sich ein die sonst so bösen Ausdrücke wie "halt die K****e" netter zu formulieren. Selbst der Geschichtsunterricht wurde mit der Sage des Trojanischen Pferdes und der Neufassung von Hensel und Gretel aufgearbeitet. Auch das ein oder andere Top oder Flop Geschenk wurde an den Mann oder die Frau gebracht.


Ps. Morgen ist schon unser letzter Tag. Somit geht für uns eine erlebnisreiche Zeit in Italien 🇮🇹 Zuende. Unsere Ankunftszeit am Samstag Morgen werden wir natürlich sobald diese absehbar ist im Blog veröffentlichen. 


Mit besten Grüßen aus unserem Gruppenzelt, das von Zikaden umsungen wir. 


Marco














Mittwoch, 24. August 2022

Tag 9

Auch wenn gestern für alle ein anstrengender Tag war, standen wir heute wieder um 9.30 zum Frühstück auf. Ein bisschen Regelmäßigkeit im Leben schafft Struktur. Naja nicht alle, ein Teil wollte den Sonnenaufgang um 6.00 Uhr am Strand bewundern. Vorbildlich meldeten sie sich am Abend vorher ab. Meinen Wecker stellte ich auch auf kurz vor 6. Als dieser dann klingelte, hörte ich schon die besagten Teilnehmenden herumwuseln. Eine kurze Denkpause im warmen Schlafsack führte zu folgendem Resultat: ich bleib im warmen Schlafsack liegen. Dankenswerter weise wurde das Spektakel im Zeitraffer festgehalten. Dies möchte ich natürlich auch euch nicht vorenthalten, seht selbst ….


Das Frühstück wurde durch die streng rationierte Menge an Schokomüsli überschattet. Natürlich war genug für alle da. Aber halt nicht das all zu leckere Schokomüsli. So mussten sich einige zwischen Brot mit Aufstrich oder Nutella, Wurst, Käse oder Marmelade (Erdbeermarmelade oder Aprikose) entscheiden. Dann wäre da ja auch noch unser Geburtstagskind Christoph der seinen Kuchen mit uns teilte. Auch an die ausreichende Vitaminversorgung wird natürlich gedacht. Mit Pfirsichen und Bananen. Am Vormittag stand dann der Strand am Programm. Diesen Punkt durchkreuzte jedoch eine amtliche Anordnung der Gemeinde Monfalcone. In direktem Sichtkontakt zu unserem Strand hat die Werft Fincantieri einen ihrer Standorte. Ein Ölleck war verantwortlich für eine Sperrung. Wie gut, dass der Campingplatz über einen Pool verfügt. Dies ist eine leichte Untertreibung. Nicht mal das Schlossbad in Neumarkt kann da mithalten. 2 Rutschen und eine vierfach Rutsche zum Wettrutschen sind im Rutschenbecken angeordnet. Laura hat heute unter viel Applaus die zweite der 7 Sonnencremeflaschen leeren können. Trotzdem konnte ein leichter Sonnenbrand nicht verhindert werden. Ich tippe auf einen Anwendungsfehler. Eine Geburtstagspolonaise durch den Grand Canyon, das Wettrutschen zwischen den Hauptamtlichen Ruth (Neumarkt) und Bene (Altdorf) waren nur einige der Punkte im Pooleldorado.


Der Melonenhaifisch konnte noch nicht entlassen werden, hat jetzt aber einen Melonenfrosch als Buffettgesellen bekommen. Um auch noch fit und frisch durch die nächsten Jahre zu kommen, bestes Beispiel Christoph, fand heute unser Wellnesstag statt. Mit Kaffeesatz auf den Händen, Heilerde im Gesicht, oder einem Fußbad wurde dem stetigen körperlichen Verfall vorbeugend entgegengewirkt.

Bei einem pompösen Galadinner mit Aperitif, Bruscetta, Burger und Pommes und als Nachtisch noch ein Tiramisu, speisten wir so nobel wie schon lange nicht mehr. Jetzt geht es auf zur Strandübernachtung.


Weitere Bilder kommen morgen Vormittag, der Strand ruft.

Bis Morgen <3 


Marco













Dienstag, 23. August 2022

Tag 8

Um 6.30 Uhr schmissen wir unsere Teilis aus den Zelten. Die ein oder anderen müden Gesichter trotteten über den Zeltplatz. Am Frühstückstisch angekommen weckte dies doch die Lebensgeister. Minutiös durchgeplant konnte jeder sein Morgenprogramm auf 50 Minuten durchführen. Zehn vor 8.00 ging es im Gänsemarsch zur Bushaltestelle. Mit 37 Leuten war der Linienbus so gut ausgelastet wie seit langem nicht mehr. Eine halbe Stunde Busfahrt und 2 km Fußmarsch kamen wir am Bahnhof in Monfalcone an. Dort warteten wir auf die Altdorfer Gruppe, die mit dem nächsten Bus, auf gleiche Weise zum Bahnhof kam. 

Diese italienischen Polizisten sind anscheinend sehr auf die Sicherheit der Touristen bedacht. Mit nettem aber forderndem Ton teilten sie uns doch mit, dass der Bordstein vor dem Bahnhof zu den Taxiparkplätzen, nicht zum Sitzen gedacht sei. Man möge anmerken, keiner der fünf Taxiplätze war zu diesem Zeitpunkt belegt noch gab es keine einzige Sitzbank vor dem Bahnhof. Irgendwie erinnerte mich dies doch an die „Drei Kinesen mit dem Kontrabass“ die doch nur die Zeit gemeinsam bei einem Pläuschen verbringen wollten. Als anständige Touristen schickten wir somit einen Teil der Gruppe in die Wartehalle des Bahnhofes. Die Wartehalle hatte in etwa die Größe eines durchschnittlichen Klassenzimmers, bestück mit 15 Sitzplätzen. Somit hatten wir diese auch gut in Beschlag genommen. 

Beide Gruppen konnten dann verlustfrei in den Zug nach Venedig einsteigen. Gegen 11.00 Uhr betraten wir dann erstmals venezianischen Boden. Unser immer wieder allwissender Guide Christoph lotste uns durch die kleinen Gassen Venedigs, über die Rialtobrücke zum Markusdom und dem Kampanile di San Marco (der Glockenturm der Kirche). Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten begutachtet, schickten wir die Teilnehmenden auf eigene Entdeckungstour los. Das Flanieren zwischen den Häuserschluchten durch verwinkelte Gassen über unzählige kleine Brücke ist beispiellos grandios. An unzähligen Souvenirständen mit einer stark ähneldem Sortiements, hatte jeder mehrere male die Möglichkeit doch noch etwas für die Zuhausegebliebenen zu erstehen. Nach fünf Stunden konnten wir alle Jugendlichen wieder vollzählig, überpünktlich am ausgemachten Treffpunkt in empfang nehmen. 

Von dort aus zog die Karawane zurück zum Bahnhof. Im Zug war es dann ungewöhnlich ruhig. Warscheinlich hatten alle genügen Auslauf für heute. Um 23.30 war dann Bettruhe, die heute super funktioniert. 

Mit leicht zugefallenen Augen und bis Morgen

Marco













Montag, 22. August 2022

Tag 7

Um 8:32 ging es mit 4 Minuten Verspätung an den Sandstrand. Leider fanden sich über Nacht keine Heinzelmännchen die das Geschirr der Betreuer gespült hätten. Zu sechst wurde der körperlichen Fitness am Morgen frohlockt. Hierbei musste mit Entsetzen festgestellt werden, dass Übernacht unsere Großbaustelle „Carcassonne -Burg“ von der Sandstrandreinigungsmaschine gefressen wurde :(. Mit einem reichhaltigen Frühstück bestehend aus Rührei und dem typisch südländischen Weißbrot mit diversen Brotaufstrichen war für jeden etwas dabei. Da zwischenzeitlich einige Freundschaften entstanden, hatte jeder am Vormittag die Möglichkeit zum Knüpfen von Freundaschaftsarmbändern. Als weitere Optionen standen sowohl der Strand, als auch der Pool zur Verfügung. Zwischenzeitlich hat sich eine enthusiastische Sprungturmgruppe gefunden, die sämtliche Variationen des Aufkommens im Becken durchexerzierten. Was früher die Arschbombe und der Bauchplatscher waren, hat heute 15 verschiedene Fachbegriffe. Ich glaub sogar, dass der Abstreckwinkel des kleinen Zehs schon eine Umbenennung der Figur zur Folge hat. Man lernt halt nie aus ;). 

Zu Mittag bekochte uns das Küchenteam aus Altdorf mit einem Melonen Haifisch. Für ausreichend Vitamine sorgte ein farbenprächtiger Salat. Wer Hunger auf die Reste des Cilli Sin Carne hatte, konnte das auch noch zu sich nehmen. 


Wie alle Jahre konnte auch diese Freizeit das, lang ersehnte und auf große Begeisterung stossende, Rounder Match stattfinden. Für alle neu dazugestoßenen gab es ein kurze Einführung. Man nehme eine Hand voll Tennisbälle, einen Baseball-Schläger, sechs Handtücher oder irgend einen anderen Kram zum markieren. Achso und einen Sandstrand mit zwei Mannschaften. Früher im Schulsport betitelt als Brennball, wird hierbei der Ball nicht geworfen sondern mit dem Baseball -Schläger in das Spielfeld befördert. Hier wartet schon die gegnerische Mannschaft auf den Rücktransport des Balles zur Abschlagstelle. Je schneller die Feldmannschaft das erledigt, desto kürzer ist die Zeit der Läufermannschaft, um das Spielfeld zu umrunden. Jede Runde gibt eine Punkt, Homeruns sogar zwei. Mit einem Ergebnis von 35 zu 38 war es eine sehr knappe Kiste zwischen denn beiden Mannschaften in zwei Spieldurchgängen. 


Wer sich so sportlich verausgabt, hat sich eine Abkühlung im Meer verdient. Der ein oder andere nutzte dies abermals, um komplett aufzuweichen. Beim Abendessen wurden wir mit sieben verschiedenen Nudelsorten und vier verschiedenen Soßen verwöhnt. Ob es wirklich Nudeloper heißt, konnte noch nicht endgültig geklärt werden. Es klingt jedenfalls sehr nett. Nach einer kurzen Umfrage lag das frische Rucolapesto klar auf Platz eins. Anscheinend ist Pilzsoße, Spinatsoße und vegane Hackfleischsoße  gerade nicht so im Trend. Da es morgen sehr früh für alle nach Venedig rausgeht, konnte man den Abend bei einem handyfreien Spieleabend  ausklingen lassen. 


Jetzt sind alle im Bett.


Um 6.28 scheppert der Wecker von Christoph los. Für alle anderen um 6.30.


Geruhsame Nacht euch allen <3


Marco 









Sonntag, 21. August 2022

Tag 6

Hallo Zusammen!

Auch am Sonntag gibt‘s natürlich einen neuen Blogeintrag mit den aufregenden Neuigkeiten aus Monfalcone. Wir hatten heute sogar Besuch von der Polizia!

Aber eins nach dem andern. Gestern Abend haben wir das Küchenzelt wie vereinbart an die EJ Altdorf übergeben die ihre Sommerfreizeit gleich im Nachbarcamp veranstalten. Bisher haben wir die Altdorfer mit versorgt, jetzt kommen wir in den Genuss der „Vollverpflegung“.

Wir mussten heute also kein Frühstück vorbereiten sondern konnten uns um kurz nach 9 am Buffet bedienen. Ich muss schon sagen: Das ist eine komfortable Sache, während es keinen großen Unterschied macht ob man nun für 40 oder 80 Leute kocht.

Nachdem wir uns also gestärkt hatten ging es mal wieder an den Strand wo wir zunächst einmal einen ausreichend großen freien Platz suchen mussten um ein Spielfeld abzustecken. Auf einer Fläche von ca. 8x8m entstand so unser Spielfeld, das durch gespannte Schnüre in 10x10 Quadrate unterteilt war. Aufgeteilt in 5 Teams bekamen unsere Teilnehmer reihum Karten zugelost auf denen jeweils der „Bauplan“ für den Teil einer Burg abgebildet war. Für dieses „Burgstück“ suchte man sich dann ein freies Quadrat, um dort das entsprechende Teilstück der Burg nachzubauen. So entstanden in Carcassonne-Manier nach und nach immer größere Sandburgen mit meterlangen Mauern, Straßen, Klöstern und so weiter.

Wir waren also fröhlich am Sandburgen bauen als auf einmal zwei Polizisten am Strand auftauchten. Irgendwann war offensichtlich, dass die beiden nach uns suchten, auch wenn nicht ganz klar war warum. Offensichtlich hatte sich jemand beschwert, weil wir zu viel Platz beansprucht haben. Wir haben dem Polizistenpaar also mal erklärt wie das ganze funktioniert und was wir da machen. Offensichtlich fanden sie das ganz witzig, auch das Argument, dass 8x8m für 40 Leute pro Person weniger ist, als sonst ein übliches Strandhandtuch beansprucht war schwer zu entkräften. Der „Gute Cop“ war damit eigentlich zufrieden, aber seine Kollegen musste irgendwie noch was los werden und hat deshalb die Stolpergefahr durch die Schnüre als unzulässig erkannt. Das fand nun auch der jüngere Polizist ein bisschen lächerlich, aber um nicht unverrichteter Dinge wieder abziehen zu müssen (was blöd ausgesehen hätte) haben wir eben die Schnüre wieder eingerollt. Immer wieder mal was neues.

Den Nachmittag haben wir recht faul verlebt. Die größte Aufgabe war die Vorbereitung für den Gottesdienst. Ansonsten wurden angefangene Taschen fertig genäht, auf der Slackline balanciert oder im Erlebnisbad geschwommen.

Zum Abendessen haben uns die Altdorfer mit einem leckeren Chili versorgt. Anschließend haben wir unseren Gottesdienst gefeiert. Leider nicht wie geplant am Strand, weil es heute Abend noch mal ein bisschen geregnet hat, sondern in unserem Essenzelt. Schön war es trotzdem.

Langsam kehrt Ruhe ein in den Zelten und wir machen uns auch langsam auf den Weg ins Bett.

Bis Morgen,

Christoph