Neuer Blog, neues Glück. Nach dem ich gestern lernen musste, dass das Speichern von Textdateien einem sowohl einen früheren Gang ins Bett beschert, als auch das doppelte Schreiben vermeidet, werde ich heute nach jedem Buchstaben speichern. ;)
Noch vor dem Frühstück konnten wir wieder sieben unserer Teilnehmenden motivieren für die Teilnahme am Morgensport. Nach einer kurzen Aufwärmphase joggte die Gruppe bis zum nahe gelegenen Klettergerüst für Körpergewichtsübungen (neudeutsch: Calisthenics Park). Den Rückweg nutzten dann alle für einen entspannten Morgenspaziergang. Wer dann heimkommt muss sich nur noch an den gedeckten Frühstückstisch setzen. Mit dem Faltboot von Christoph ging es dann für einige der Teilis in Einzelbetreuung hinaus auf einen Segeltörn. Alle anderen brutzelten in der Sonne oder badeten ausgiebig im seichten Meerwasser. Nach dem ich es auch endlich mal von der Küche ins Meer schaffte, war ich doch über das allzu flache Wasser erstaunt. 50 m und das Wasser reicht nur bis zur Hüfte. Am Vortag waren rechnerisch 120 g Nudeln pro Person zu wenig. Vom Couscous- Salat reicht die gleiche Menge für zwei Mahlzeiten - das Essverhalten soll mal jemand verstehen. Folglich assen wir heute Mittag abermals Couscous. Selbst der Unkreativste fand seine künstlerische Ader am Nachmittag beim Besticken oder Bemalen von Fairtrade-Taschen. Wem das nicht reichte, der trennte die Henkel ab und nähte sie als Schultergurt wieder an. Von der Tasche zum Rucksack. Aus Erfahrung kann ich sagen solche Eigenkreationen halten jahrelang. Zum krönenden Abschluss unserer Kochwoche das Altdorfer Camp und für uns trumpften wir heute mit Polpettine an Farfalle mit Tomatensoße auf (sizilianische Hackfleischbällchen mit Nudeln).
Wie in Lukas 15 beschrieben suchten auch wir nach dem verlorenen Schaf oder besser gesagt nach der verlorenen Schafherde. In einem steppenartigen Gelände, wie man es auf den Tierdokus aus Afrika kennt, durften unsere Teilnehmenden 39 Schafe bei Nacht aufspüren. Auch einige der Betreuer hatten sich im Gelände mit Bildkarten von Schafen versteckt. Erstaunt standen die Jugendlichen vor dem Gebüsch, aus dem seltsames Quaken oder Blöcken zu hören war. Einiges an Überwindung war nötig um den Schritt in die finstere Vegetation zu wagen. Mit einer kurzen GuteN8 Geschichte wurde der Tag beendet. Kurz vor dem Zubettgehen fing es das Nieseln an. Mit der Bemerkung es regnet und der Verknüpfung, die Sachen von der Wäscheleine abzunehmen, überraschen die Teilnehmenden doch immer wieder aufs neue.;)
Gute N8 und bis morgen <3
Marco


Vielen Dank für eure lebhaften Berichte und Eindrücke sowie die Bilder! Klingt nach einem kurzweiligen Aufenthalt in Italien 😉
AntwortenLöschenWeiterhin viel Spaß und liebe Grüße an die Adria!
Sandra
wenn ihr wieder einen etwas größeren Schriftgrad nehmt, lässt es sich leichter lesen.
AntwortenLöschenAnsonsten weiterhin schönen Urlaub. Wie klingt es eigentlich wenn ein Oberpfälzer italienisch spricht?
Klingt ja nach nem richtig scha(r)fen Geländespiel.
AntwortenLöschenEs nächste mal könnte ja man ja mal ein Geländespiel mit Falter Wortwitzen machen ;)