Heute Morgen frühstückten wir schon eine 1/2 Stunde früher, als sonst. Also schon um 9.00 Uhr. Normalerweise findet eine Stunde vorher der Morgensport statt. Die mangelten Teilnehmer_innen Zahl lag vielleicht am nächtlichen Unwetter. Durch dieses mussten wir unser Camp um 1.00 Uhr Nachts evakuieren. So gingen wir gemeinsam ins Waschhaus, um dort das Gewitter auszusitzen, welches nur ca. 20 Minuten dauerte. Also kam trotzdem jeder, wenn auch ungewollt, zur frühesten Stunde des Tages zu etwas Fitness.;)
Um 7.00 Uhr hörte der Regen auf, jedoch bescherte uns das üppige Nass länger Beschäftigung als gedacht. Jeder Kleingärtner wäre um einen solch lehmigen Boden froh. Bei uns trat eher das Gegenteil in Kraft. Stellenweise wateten wir bis zu den Knöcheln im Schlamm durch unser Gruppenzelt. Nach einigen Telefonaten mit der Campleitung unseres Reiseveranstalters konnten wir zumindest eine Schaufel und einen Pickel erwirken. Eine Ladung Schotter zur ordentlichen Befestigung des Bodens gibt es nicht oder müsste aus Kroatin importiert werden (laut Campleitung). Aus ihrer großen Güte heraus stellten sie noch ihren Abspülwagen zur Verfügung. Ausgestattet mit diesem Equipment erstellten wir Drenaigegräben und sammelten Schotter von sämtlichen Wegen im näheren Umkreis ein. Diesen brachten wir in unser Gruppenzelt. Nach dem Frühstück konnte, wer wollte, an den Pool und die gewaltige Rutschenanlage. Als alternative wurden Brettspiele aller Art gespielt. Zu Mittag gab es dann Couscous-Salat mit Brot und Wassermelone zum Nachtisch. Wiedereinmal besuchten uns Patze und Anna-Lena, die beim kochen tatkräftig mitwirkten.
Um 14.45 begaben wir uns mit den "Altdorfern" und ca. 100 weiteren Jugendlichen der anderen Camps auf nach Triest. Dort besichtigten wir gemeinsam einige Kirchen oder deren Überreste (Chiesa di Santa Maria Maggiore, San Gusto Martire, Basilica Forense), den anschaulich gestalteten Giardino San Michele und zu guter letzt die Festung Castle of San Giusto. Von Dort hatten wir einen grandiosen Blick über Triest. Ab diesem Zeitpunkt durften die Teilnehmenden in Kleingruppen die Stadt auf eigene Faust erkunden. Eine Gruppe berichtete von einem unschlagbaren Angebot über Pepsi in Dosen (8€ für 24 Stück) Wer greift da nicht sofort zu. ;) Um 21.45 traten wir gemeinsam (wir haben keinen verloren ;)) die Rückfahrt zu unserem Campingplatz an.
Auf den letzten Zeilen begleitet mich das Schnarchorchester der Teilnehmenden.
In Vertretung für Christoph,
Marco






Ihr fleißigen Drainage-Arbeiter!
AntwortenLöschenDa hattet ihr ja alle Hände voll zu tun.
Respekt!
Aber auf den Bildern in Triest seht ihr wieder alle ganz glücklich aus :-))
Viele Grüße aus Neumarkt <3
Rebecca
Endlich ist er da der Regen. Uns hat es vom Festival naus geschwämmt :-)
AntwortenLöschenNun hängt die Wohnung voll mit Sachen zum Trocknen. Aber schön wars wieder im Summer Breeze. Noch eine gute Zeit! Wir packen nur um, um dann nach Kroatien zu düsen. LG